So deaktivieren Sie den Touchscreen auf iPhones und iPads vor dem Verleihen an Kinder

Machen Sie sich Sorgen, dass Ihre Kinder mit Ihren iOS-Geräten Unfug anstellen? Erfahren Sie, wie Sie den Touchscreen auf iPhone oder iPad deaktivieren, damit Ihre Kleinen ihre Lieblingsvideos ansehen können, ohne auf andere Apps und Funktionen zuzugreifen.iPhone und iPad sind ein Segen für Eltern kleiner Kinder – besonders für diejenigen, die im Homeoffice arbeiten, während ihre Kinder schulfrei haben. Aber Sie möchten natürlich nicht, dass Ihre Kinder die volle Kontrolle über Ihre Geräte haben. Denn dann kann es gefährlich werden. Einstellungen werden verändert, Apps gelöscht. Manchmal erhält Ihr Chef sogar verdächtige Screenshots von Ihrem Gerät – und das wollen Sie sicher nicht. Zum Glück gibt es eine einfache Möglichkeit, die Geräte vorübergehend zu sperren. So blockieren Sie die Touch-Eingabe auf iPhone und iPad. Es ist zwar nicht perfekt, aber es funktioniert recht gut, um kleine Hände vom Chaos fernzuhalten.

So deaktivieren Sie die Touch-Eingabe auf iPhone und iPad

Methode 1: Nutzung des geführten Zugangs

  • Öffnen Sie die Einstellungen -App und tippen Sie dann auf Bedienungshilfen. Diese Option befindet sich normalerweise im Hauptmenü der Einstellungen – nicht super versteckt, aber leicht zu übersehen, wenn man es eilig hat.
  • Scrollen Sie nach unten, um „Geführter Zugang“ zu finden – er ist ein paar Bildschirme weiter unten versteckt, aber die Suche lohnt sich.
  • Tippe auf „Geführter Zugriff“ und aktiviere ihn dann mit dem Schalter oben. So einfach geht’s. Jetzt hast du eine Möglichkeit, den Bildschirm zu sperren – quasi einen Kindersicherungsmodus.
  • Öffnen Sie anschließend die gewünschte App – beispielsweise YouTube oder ein Spiel – und tippen Sie dann dreimal auf die Seitentaste (oder die Home-Taste bei älteren Geräten).Dadurch wird der geführte Zugriffsmodus sofort aktiviert.

Durch dreimaliges Klicken wird der geführte Zugriff aktiviert. So können Sie Bereiche des Bildschirms sperren und verhindern, dass Ihr Kind Ihr Smartphone benutzt. Ein Kreis erscheint – hier können Sie die Bereiche markieren, die Sie deaktivieren möchten. Es ist etwas ungewöhnlich, aber so funktioniert es. Nachdem Sie die zu blockierenden Bereiche markiert haben, legen Sie einen Passcode fest, um unbefugte Änderungen an den Einstellungen zu verhindern.

Das Beste daran? Die App, die bei aktiviertem geführten Zugriff geöffnet bleibt, kann nicht geschlossen werden. Wenn Ihr Kind also gerade YouTube schaut, kann es nicht zu Safari oder einer anderen App wechseln. Ganz einfach, Problem gelöst.

Wenn Sie die Kontrolle wieder übernehmen möchten, drücken Sie einfach dreimal die Seitentaste und geben Sie dann Ihren festgelegten Passcode ein. Fertig! Der Bildschirm ist entsperrt und Sie können wieder normal zwischen Apps wechseln.

Methode 2: Feinabstimmung der Optionen für den geführten Zugang

Im Menü „Geführter Zugriff“ unter „Einstellungen“ > „Bedienungshilfen“ > „Geführter Zugriff“ finden Sie einige zusätzliche Funktionen. Sie können die Entsperrung per Face ID einrichten, um auf Passcodes zu verzichten – praktisch, wenn Sie sich keinen weiteren Code merken möchten. Außerdem können Sie ein Zeitlimit festlegen – beispielsweise 30 Minuten –, nach denen sich die Funktion automatisch deaktiviert. Warum das so ist, kann manchmal verhindern, dass Ihr Gerät versehentlich ausgesperrt wird.

Diese Methode ist besonders nützlich, wenn Sie schnell und unkompliziert Sperren einrichten müssen. Bei manchen Konfigurationen kann die anfängliche Aktivierung etwas unzuverlässig sein und einen Neustart oder erneutes Betätigen des Schalters erfordern – denn iOS hält seine Nutzer natürlich gerne auf Trab.

Zusammenfassung

  • Geführter Zugriff unter Einstellungen > Bedienungshilfen aktiviert.
  • Dreimaliges Drücken der Seitentaste (oder der Home-Taste) aktiviert die Sperre.
  • Verwenden Sie die Kreise, um bestimmte Bereiche des Bildschirms zu deaktivieren.
  • Legen Sie einen Passcode fest oder verwenden Sie Face ID für den schnellen Zugriff auf das Backend.
  • Optional kann ein Timer für die automatische Deaktivierung eingestellt werden.

Zusammenfassung

Alles in allem ist der geführte Zugriff eine wirklich praktische Funktion, besonders wenn man es leid ist, ständig die Geräte im Auge zu behalten. Sicher, er ist nicht hundertprozentig sicher – entschlossene Kinder finden manchmal Wege, ihn zu umgehen –, aber er ist ein guter Anfang. Denken Sie daran: Wenn Sie sich wirklich Sorgen um Unfälle machen, kombinieren Sie diese Funktion mit physischen Gerätesteuerungen oder anderen Kindersicherungsfunktionen.

Hoffentlich spart das jemandem ein paar Stunden Stress. Denkt daran, dass etwas Geduld und eventuell ein Neustart nötig sein könnten. Viel Glück beim Sichern eurer Geräte – ich drücke die Daumen, dass es hilft.